Flohmarkt @ Sportwoche

Kleinleipischer Trödelforum

Flohmarkt und Tauschbörse

Einleitung

Zur 50. Sportwoche plant der SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. eine Premiere! Der gemeinnützige Verein organisiert einen Flohmarkt. Alle Interessierten, die teilnehmen möchten, können sich anmelden!
Quillt der Dachboden über oder braucht der volle Keller eine Entschlackung? Dann ist dieser Termin genau das, was Ihnen für eine "Aufräumaktion" gefehlt hat! Private und gewerbliche Anbieter sind recht herzlich eingeladen, auf unser Angebot einzugehen und die Veranstaltungsflächen der Sportwoche Kleinleipisch in Lauchhammer für einen Trödelmarktstand zu nutzen.

Wann?
Das Kleinleipischer Trödelforum findet zur Sportwoche Kleinleipisch in Lauchhammer statt. Der konkrete Termin ist der Ausschreibung zu entnehmen!

Wo?
Natürlich findet das Trödelforum damit auch auf dem Sportgelände des SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. statt: Alte Bockwitzer Straße 1 in 01979 Lauchhammer OT Kleinleipisch.

Anmeldeoptionen
Ein Anmeldeantrag kann formlos per e-Mail an sportwoche@kleinleipisch.de gestellt werden. Sie erhalten innerhalb weniger Tage eine Bestätigung. Folgende Angaben sind zu machen: Name des Standbetreibers/der Standbetreiber; Angabe, ob es eine private, gewerbliche bzw. "gewerblich-unternehmerische" Tätigkeit ist; geplantes Sortiment (grobe Einschätzung, keine Details); Einbringen einer sowie Art der Präsentationsfläche (z. B. Decke, selbst mitgebrachter Tisch) bzw. Wunsch hinsichtlich der Bereitstellung eines Tisches.
Des Weiteren ist eine Anmeldung telefonisch unter 0151 22 91 00 14 möglich. Die Kontaktaufnahme per What's App unter Beifügen der o. g. Angaben wird hierbei bevorzugt.

Ansprechpartner
Ansprechpartner ist Herr Andreas Giebitz.

Charakter des Flohmarktes
Der Flohmarkt selbst ist nicht gewerblicher Natur. Er findet einmal zur Sportwoche, damit nicht regelmäßig statt! Das Kleinleipischer Trödelforum soll Anbietern die Gelegenheit geben, zur Sportwoche Kleinleipisch in Lauchhammer auf potentielle Abnehmer zu treffen. Der SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. ist ein gemeinnütziger Verein und sinnt nicht auf Gewinnerzielung. Minderjährige Anbieter sind an diesem Tag nicht teilnahmeberechtigt. Hier wird auf die gesonderte Aktion "Kleinleipischer Basar - von und für Kinder und Jugendliche" (siehe unten) verwiesen.

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt, ist unter Beachtung der Ausschlussregel, grundsätzlich jeder. Es sind folgende Punkte zu beachten:
  1. Jeder Teilnehmer muss sich rechtzeitig anmelden. Die Anmeldefrist ist der Ausschreibung zu entnehmen!
  2. Gewerbliche Anbieter haben ihre Reisegewerbekarte mitzuführen! Es sei denn, es besteht eine Ausnahmeregelung, so dass die Tätigkeit reisegewerbekartenfrei bleibt. Wir verweisen darauf, dass eine Kontrolle nicht durch den Veranstalter vorgenommen wird, jedoch durch das Ordnungsamt der Stadt jederzeit möglich ist. Das Fehlen einer solchen Genehmigung verantwortet allein der Standinhaber.
  3. Der Veranstalter behält sich vor, die Zahl von gewerblichen Anbietern zu begrenzen.
  4. Gewerbetreibende, die generell unternehmerisch, also nicht nur im Rahmen solcher Veranstaltungen, tätig sind und teilnehmen möchten, haben die Konditionen gesondert zu erfragen.
  5. Der Teilnehmer akzeptiert die Datenschutzregelungen. Eine Erklärung finden Sie auf dieser Homepage. Mit der Teilnahme willigen Sie konkludent in unsere Datenschutzerklärung hinsichtlich der Datenerhebung, Datenspeicherung und der Aufnahme von Bildern im Rahmen der Veranstaltungen sowie deren Verwendung ein. Der Veranstalter behält sich vor, eine gesonderte Unterschriftenliste hinsichtlich der Einwilligungen zum Datenschutz zu erstellen.
  6. Ausschlussregel: Minderjährige sind als Standinhaber nicht zugelassen. Das Mindestalter beträgt somit 18 Jahre! Selbstverständlich dürfen Kinder/Jugendliche als Begleiter unterstützend mitwirken.
Zielgruppen
1. Anbieterseite:
Waren anbieten dürfen Private und Gewerbliche. Jeder Anbieter zeigt sich für seine Präsentation, den Warenverkauf und die Einhaltung einschlägiger Gesetze und Ordnungen eigenverantwortlich. Bitte berücksichtigen Sie die Vorgaben "unserer Marktordnung" (pdf). Diese greift auch einige relevante gesetzliche bzw. ordnungsrechtliche Aspekte, aber ausdrücklich nicht zwingend alle auf!.
  a. Private Anbieter:
Private Anbieter sind uneingeschränkt* zugelassen. Das Konzept bevorzugt diese Zielgruppe.
* Einschränkungen ergeben sich lediglich durch gesetzliche und ordnungsrechtliche Vorgaben oder aufgrund sicherheitstechnischer Bedenken!

 
  b. Gewerbliche Anbieter:
Das Kleinleipischer Trödelforum bietet auch gewerblichen Anbietern die Möglichkeit zur Teilnahme. Als gewerblicher Anbieter gilt bereits, wer regelmäßig oder mit einer Gewinnerzielungsabsicht an Trödelmärkten teilnimmt. Der Veranstalter kann die Zahl an gewerblichen Teilnehmern begrenzen. Der Veranstalter differenziert zwischen "gewerblichen" Anbieter. Er unterscheidet zwischen Einzelpersonen, die lediglich aufgrund ihrer regelmäßigen Teilnahme an solchen Veranstaltungen gewerblich tätig sind und "gewernlich-unternehmerischen" Anbietern (siehe c.).

 
  c. Gewerblich-unternehmerische Anbieter:
Als gewerblich-unternehmerischen Anbieter stuft der Veranstalter alle Einzelunternehmer, Personengesellschaften und juristischen Personen ein, die einen Geschäftsbetrieb unterhalten, um mit diesem "hauptberuflich" i. S. d. EStG Einkünfte zu erzielen. Wer sich als Unternehmer auf dem Flohmarkt oder allgemein im Rahmen der Sportwoche präsentieren möchte, kann sich auf gleichem Wege anmelden. Bestätigungen werden in diesem Fall unter gesonderten Konditionen ausgesprochen.
 
  d. Grundsatz:
Natürlich sollen auf einem Markt Angebot und Nachfrage zusammenkommen. Um vorab aber Missstände zu minimieren, sei darauf hingewiesen, dass alle Produkte in einem guten, verwertbaren Zustand sein sollten. Der Veranstalter behält sich vor, Mängel beseitigen zu lassen bzw. mangelhafte Waren von der Präsentation auszuschließen.
 

2. Nachfragerseite:
Alle Besucherinnen und Besucher der Kleinleipischer Sportwoche in Lauchhammer werden angesprochen: ob jung oder alt, ob sportinterressiert oder nicht! Am Veranstaltungstag werden im Rahmen des Volksfestes Eintrittgelder erhoben! Die Höhe kann der Programmtafel entnommen werden.

Gebühren
Für private Anbieter gilt: Der Veranstalter erhebt keine Provisionen! Die Standgebühr entspricht der Höhe des Eintritts am Veranstaltungstag. Tische können für diesen Tag im verfügbaren Rahmen angemietet werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 1,00 € pro 1/2 Tisch. Natürlich dürfen selbst mitgebrachte Präsentationsunterlagen aufgebaut werden, sofern keine Sicherheitsbedenken vorliegen.
Für gewerbliche Anbieter gilt: Die Standgebühr entspricht der Höhe des Eintritts am Veranstaltungstag. Tische können an diesem Tag im verfügbaren Rahmen angemietet werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 1,00 € pro 1/2 Tisch. Natürlich dürfen selbst mitgebrachte Präsentationsunterlagen aufgebaut werden, sofern keine Sicherheitsbedenken vorliegen.
Für "unternehmerisch tätige Anbieter" (s. o.) gilt: Für die Teilnahme am Flohmarkt oder generell im Rahmen der Sportwoche sind die allemal günstigen Gesamt-Konditionen gesondert zu erfragen! Stellflächen sowie Tische o. Ä. können in diesem Falle nicht für den günstigen Unkostenbeitrag zur Verfügung gestellt werden!

Eigenverantwortung und Haftung
Jeder Anbieter tritt in allen Belangen eigenverantwortlich auf! Bei allen Transaktionen zwischen Verkäufer und Käufer bleibt der SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. als Dritter außen vor. Der Veranstalter haftet auch nicht für die gemachten Angebote der Standbetreiber, insbesondere für die Qualität/Beschaffenheit deren feilgebotener Waren. Das Zustandekommen der (mündlichen) Verträge, einschließlich das Aushandeln aller Details, ist Sache der Verkäufer und Käufer. Bei Auseinandersetzungen nichtorganisatorischer Art sind die entsprechenden Anlauf-/Beratungsstellen zu kontaktieren.

Hinweis:
In unserer Marktordnung (pdf) finden Sie alle relevanten Punkte für eine Teilnahme am "Kleinleipischer Trödelforum" bzw. "Kleinleipischer Basar - von und für Kinder und Jugendliche" zusammengefasst.





Kleinleipischer Basar

von und für Kinder und Jugendliche

Einleitung

2019 zum 1. Mal! Der Kleinleipischer Basar soll zur 50. Sportwoche geöffnet werden. Private und gewerbliche Anbieter dürfen sich präsentieren und versuchen, ihre vorwiegend gebrauchten oder selbst gebastelten Waren an die Besucherinnen und Besucher der Sportwoche Kleinleipisch in Lauchhammer zu bringen. Der SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. tritt lediglich als Organisator in Erscheinung und stellt mit dem Sportgelände eine großzügige Fläche für die Trödelmarktstände zur Verfügung. Die Teilnehmer sind dennoch angehalten, sich rechtzeitig anzumelden.
Der Kleinleipischer Basar findet parallel zum SpoKi-Tag statt. Zielgruppen sind also direkt oder indirekt die Jüngeren: Das bedeutet, dass entweder das Sortiment auf Babys, Kleinkinder, Jugendliche, (junge) Eltern und Großeltern abzustimmen ist oder Kinder bzw. Jugendliche selbst die Anbieter der Waren sind.

Wann?
Der Kleinleipischer Basar findet zur Sportwoche Kleinleipisch in Lauchhammer statt. Der konkrete Termin ist der Ausschreibung zu entnehmen!

Wo?
Natürlich findet der Basar damit auch auf dem Sportgelände des SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. statt: Alte Bockwitzer Straße 1 in 01979 Lauchhammer OT Kleinleipisch.

Anmeldeoptionen
Ein Anmeldeantrag kann formlos per e-Mail an sportwoche@kleinleipisch.de gestellt werden. Sie erhalten innerhalb weniger Tage eine Bestätigung. Folgende Angaben sind zu machen: Name des Standbetreibers/der Standbetreiber; bei Minderjährigen: Name des/der gesetzlichen Vertreter; Alter des Minderjährigen (zum Zeitpunkt der Veranstaltung!); Angabe, ob es eine private, gewerbliche bzw. "gewerblich-unternehmerische" Tätigkeit ist; geplantes Sortiment (grobe Einschätzung, keine Details); Einbringen einer sowie Art der Präsentationsfläche (z. B. Decke, selbst mitgebrachter Tisch) bzw. Wunsch hinsichtlich der Bereitstellung eines Tisches.
Des Weiteren ist eine Anmeldung telefonisch unter 0151 22 91 00 14 möglich. Die Kontaktaufnahme per What's App unter Beifügen der o. g. Angaben wird hierbei bevorzugt.

Ansprechpartner
Ansprechpartner ist Herr Andreas Giebitz.

Charakter des Flohmarktes
Der Flohmarkt selbst ist nicht gewerblicher Natur. Er findet einmal zur Sportwoche, damit nicht regelmäßig statt! Der Kleinleipischer Basar von und für Kinder und Jugendliche ist ein ausgegliederter, spezialisierter Teil des Kleinleipischer Trödelforums, um einerseits gezielt einen gewissen Personenkreis anzusprechen und andererseits eine möglicherweise zu große Anbieterzahl zu entflechten. Der SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. ist ein gemeinnütziger Verein und sinnt nicht auf Gewinnerzielung.

Teilnahmeberechtigung
Teilnahmeberechtigt, ist unter Beachtung der gesonderten Regeln (siehe Zielgruppen), grundsätzlich jeder. Darüber hinaus sind folgende Punkte zu beachten:
  1. Jeder Teilnehmer muss sich rechtzeitig anmelden. Die Anmeldefrist ist der Ausschreibung zu entnehmen!
  2. Gewerbliche Anbieter haben ihre Reisegewerbekarte mitzuführen! Es sei denn, es besteht eine Ausnahmeregelung, so dass die Tätigkeit reisegewerbekartenfrei bleibt. Wir verweisen darauf, dass die Kontrolle nicht durch den Veranstalter vorgenommen wird, jedoch durch das Ordnungsamt der Stadt jederzeit möglich ist. Das Fehlen einer solchen Genehmigung verantwortet allein der Standinhaber.
  3. Der Veranstalter behält sich vor, die Zahl von gewerblichen Anbietern zu begrenzen.
  4. Gewerbetreibende, die generell unternehmerisch, also nicht nur im Rahmen solcher Veranstaltungen, tätig sind und teilnehmen möchten, haben die Konditionen gesondert zu erfragen.
  5. Der Teilnehmer akzeptiert die Datenschutzregelungen. Eine Erklärung finden Sie auf dieser Homepage. Mit der Teilnahme willigen Sie konkludent in unsere Datenschutzerklärung hinsichtlich der Datenerhebung, Datenspeicherung und der Aufnahme von Bildern im Rahmen der Veranstaltungen sowie deren Verwendung ein. Der Veranstalter behält sich vor, eine gesonderte Unterschriftenliste hinsichtlich der Einwilligungen zum Datenschutz zu erstellen.
Zielgruppen
1. Anbieterseite:
Waren anbieten dürfen Private und Gewerbliche. Jeder Anbieter zeigt sich für seine Präsentation, den Warenverkauf und die Einhaltung einschlägiger Gesetze und Ordnungen eigenverantwortlich. Bitte berücksichtigen Sie die Vorgaben "unserer Marktordnung" (pdf). Diese greift auch einige relevante gesetzliche bzw. ordnungsrechtliche Aspekte, aber ausdrücklich nicht zwingend alle auf!.
  a. Erwachsene und gewerbliche Anbieter:
An diesem Tag ist deren Sortiment zu beschränken, in dem Kinder und Jugendliche oder (junge) Eltern bzw. Großeltern damit angesprochen werden. Das heißt, das Angebot ist diesen speziellen Besuchergruppen auszurichten. Beispielsweise dürfen Warensegmente wie Baby- und Kinderkleidung, Kleinkindutensilien (z. B. Kinderwagen, Tragetaschen, Pflegeartikel etc.), Spielzeuge aller Art, Kinder- und Jugend- oder Schulbücher usw. angeboten werden. Diese Aufzählung ist selbstverständlich nicht allumfassend. Um Missverständnisse zu vermeiden, besprechen Sie diese Angelegenheit gern bei der Anmeldung.
Natürlich sollen auf einem Markt Angebot und Nachfrage zusammenkommen. Um vorab aber Missstände zu minimieren, sei darauf hingewiesen, dass alle Produkte in einem guten, verwertbaren Zustand sein sollten. Der Veranstalter behält sich vor, Mängel beseitigen zu lassen bzw. mangelhafte Waren von der Präsentation auszuschließen.

 
  b. Kinder und Jugendliche:
Der Kleinleipischer Basar bietet Minderjährigen die Gelegenheit, sich von Dingen zu trennen, denen man überdrüssig geworden ist. Ob als Tausch oder zur "Aufstockung des Taschengelds": Sachen, die nicht mehr benötigt werden, können veräußert werden. Dabei ist diesem Anbieterkreis gegenüber die Sortimentszusammenstellung, unter Beachtung gesetzlicher und ordnungsrechtlicher Bestimmungen sowie den allgemeinen Vorgaben des Veranstalters, vorbehaltslos freigestellt.
Treten Minderjährige als Verkäufer in Erscheinung gibt es zusätzlich einige Dinge zu beachten. Der Veranstalter macht dafür vorsorglich, über die allgemeingültigen Teilnahmebedingungen hinaus, weitere Vorgaben, die zu beachten sind!
Gesonderte Vorgaben für minderjährige Anbieter:
  • Geschäftsunfähige (§ 104 BGB) dürfen nicht als Verkäufer/Käufer in Erscheinung treten.
  • Beschränkt Geschäftsfähige (§ 106 BGB), die jünger als 14 Jahre sind, müssen in ständiger Begleitung eines gesetzlichen Vertreters sein. D. h., der gesetzliche Vertreter ist am Veranstaltungstag während der gesamten Dauer am Stand zugegen.
  • Beschränkt Geschäftsfähige (§ 106 BGB), die mindestens 14 Jahre alt sind, jedoch das 16. Lebensjahr nicht vollendet haben, müssen in Begleitung eines gesetzlichen Vertreters sein. D. h., der gesetzliche Vertreter ist am Veranstaltungstag während der gesamten Dauer als Ansprechpartner vor Ort.
  • Beschränkt Geschäftsfähige (§ 106 BGB), die mindestens 16 Jahre alt sind, dürfen sich allein präsentieren. Eine Einwilligung durch den/die gesetzlichen Vertreter muss jedoch in Schriftform vorgelegt werden. Dieser Zustimmung muss eine durch den/die gesetzlichen Vertreter gegengezeichnete Inventarliste beigefügt werden. Das Abzielen auf eine nachträgliche Genehmigung gemäß § 108 BGB ist nicht erwünscht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Preisfindung allein zwischen Anbieter und Erwerber erfolgt. Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, Mindestvorgaben durch den/die gesetzlichen Vertreter zu überprüfen.
  • Der Veranstalter behält sich vor, bei fehlender Altersbescheinigung das Alter selbst einzuschätzen und grundlegend eine Geschäftsunfähigkeit oder beschränkte Geschäftsfähigkeit entsprechend dem zweiten Anstrich anzunehmen.
  • Sollte ein Minderjähriger nach § 112 BGB zum selbständigen Führen eines Erwerbsgeschäfts befähigt sein und folglich im Namen dieses Betriebs gewerblich an Trödelmärkten teilnehmen, so muss dieser, wenn er seinen Auftritt vor Ort auch selbst arrangiert und nicht durch einen geschäftsfähigen Vertreter repräsentieren lässt, eine Bescheinigung darüber (z. B. Auszug aus dem Handelsregister) mitführen.
 

2. Nachfragerseite:
Der Kleinleipischer Basar legt den Fokus auf Kinder, Jugendliche und Eltern bzw. Großeltern mit minderjährigen Kindern im Haushalt. Da jeder Anbieter für sein Wirken eigenständig verantwortlich ist, sei darauf hingewiesen, dass dies nicht nur seine Präsentation, seine getätigten Transaktionen und die Haftung, sondern auch die Einhaltung sonstiger gesetzlicher Grundlagen betrifft. Geschäfte mit Minderjährigen, also nicht oder nur begrenzt Geschäftsfähigen, regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (§§ 104 ff. BGB).

Gebühren
Für private Anbieter gilt: Der Veranstalter erhebt keine Standgebühren oder Provisionen! Tische können an diesem Tag im verfügbaren Rahmen kostenfrei genutzt werden.
Für gewerbliche Anbieter gilt: Der Veranstalter erhebt keine Standgebühren oder Provisionen! Tische können an diesem Tag kostenfrei genutzt werden. Es wird jedoch geraten, eine eigens mitgebrachte Präsentationsfläche aufzubauen.
Für die Teilnahme am Flohmarkt oder generell im Rahmen der Sportwoche sind die allemal günstigen Gesamt-Konditionen gesondert zu erfragen! Stellflächen sowie Tische o. Ä. können in diesem Falle nicht kostenfrei zur Verfügung gestellt werden!

Eigenverantwortung und Haftung
Jeder Anbieter tritt in allen Belangen eigenverantwortlich auf! Bei allen Transaktionen zwischen Verkäufer und Käufer bleibt der SV "Glück Auf" Kleinleipisch e. V. als Dritter außen vor. Der Veranstalter haftet auch nicht für die gemachten Angebote der Standbetreiber, insbesondere für die Qualität/Beschaffenheit deren feilgebotener Waren. Das Zustandekommen der (mündlichen) Verträge, einschließlich das Aushandeln aller Details, ist Sache der Verkäufer und Käufer. Bei Auseinandersetzungen nichtorganisatorischer Art sind die entsprechenden Anlauf-/Beratungsstellen zu kontaktieren.

In unserer Marktordnung (pdf) finden Sie alle relevanten Punkte für eine Teilnahme am "Kleinleipischer Trödelforum" bzw. "Kleinleipischer Basar - von und für Kinder und Jugendliche" zusammengefasst.


Hinweise zum Trödelmarktgeschehen

Vorwort:
An dieser Stelle wollen wir auf einige Dinge hinweisen, auf die Teilnehmer eines Trödelmarkts achten sollten. Diese Angaben dienen lediglichder Inhaltsvermittlung. Damit wollen wir einerseits Begriffe für ein besseres Verständnis und andererseits die abgeleiteten Teilnahmebedingungen (siehe unsere Marktordnung (pdf) ein wenig erläutern. Dies geschieht ohne Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit! Einschlägige Fragen und Sachfälle richten Sie bitte an einen Berater in juristischen oder steuerlichen Angelegenheiten!

Trödelmarkt / Flohmarkt / Tauschbörse:
Der Ursprung solcher Märkte liegt im Spätmittelalter. In jenem Sinne ist es ein Markt, auf dem gebrauchte Waren von Privatleuten für andere Privatleute angeboten werden. Dabei ist es ohne Belang, mit welcher Professionalität die Waren feilgeboten werden. Das Angebot kann dabei sogenannten "Ramsch", aber auch höherwertigere, z. B. antike Stücke umfassen.
Bei einer Tauschbörse liegt der Fokus auf dem gegenseitigen Übergeben von Sachen. Bei einer zusätzlichen Zahlung eines Geldbetrags spricht man von einem Tausch mit Baraufgabe. Der "klassische" Kauf dagegen besticht immer durch Geld gegen Ware.
Mittlerweile betreiben viele Anbieter ihre Stände gewerblich, entweder als Einzelperson oder Personengruppe, die regelmäßig an solchen Veranstaltungen teilnimmt oder im Namen eines oder ihres Unternehmens (Geschäftsbetrieb. Auch das Anbieten von (minderwertiger) Neuware oder "persönlichen Fehleinkäufen" ist in diesem Rahmen heutzutage üblich. Andere nutzen die Gelegenheit, um eigens gebastelte Einzelstücke und so Ergebnisse ihrer "Liebhaberei" anzubieten.

Begrifflichkeiten
Willenserklärungen, Kaufvertrag & Tauschgeschäfte
  1. Durch einen Kaufvertrag wird der Verkäufer verpflichtet, die zugrundeliegende Sache zu übergeben und dem Käufer das Eigentum an dieser mängelfreien Sache zu verschaffen. Der Käufer indes wird verpflichtet, die Sache gegen Zahlung des vereinbarten Kaufpreises abzunehmen (§ 433 BGB).
  2. Ein Kaufvertrag kommt zustande, wenn zwei in Bezug stehende, deckungsgleiche Willenserklärungen (§§ 130 ff. BGB), Antrag und Annahme (§§ 145 ff. BGB), aufeinandertreffen. Dies kann in Wort oder Schrift, aber beispielsweise auch durch konkludentes Handeln geschehen.
  3. Bei einem "invitatio ad offerandum", wie zum Beispiel die Rufe eines Marktschreiers oder die Auslage der Ware, handelt es sich nicht um ein bindendes Angebot des Verkäufers, sondern vielmehr um die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch einen potentiellen Käufer. Somit macht hier der Käufer das entsprechenden Kaufangebot, der Verkäufer nimmt bei einer Einigung den Antrag an.
  4. Auch bei einem Tausch oder einem Tausch mit Baraufgabe handelt es sich um ein mehrseitiges Rechtsgeschäft, dem mindestens zwei empfangsbedürftige Willenserklärungen zugrundeliegen müssen (§ 480 BGB).
Unternehmer, Kaufmann & Gewerbetreibender
  1. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Darunter fallen auch Freiberufler, Handwerker, Landwirte und Kleingewerbetreibende (§ 14 BGB). Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt (§ 2 UStG). Ein Unternehmer erzielt demnach Einkünfte aus § 2 Abs. 1 Nr. 2 i. V. m. §§ 15 ff. EStG (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) oder aus § 2 Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 18 EStG (Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit).
  2. Kaufmann ist jeder gewerbliche Unternehmer (§ 1 HGB). Ein Kaufmann ist somit Unternehmer, ein Unternehmer aber nicht unbedingt Kaufmann. Freiberufler, Kleinunternehmer und Land- und Forstwirte sind i. d. R. keine Kaufmänner. Kaufmänner unterliegen auch den Regelungen des Handelsgesetzbuchs. Wer Kaufmann ist, ergibt sich aus den §§ 1 - 6 HGB.
  3. Gewerbetreibender ist, wer selbständig ein 'Gewerbe' ausführt. Ein Gewerbe ist grundsätzlich jede wirtschaftliche Tätigkeit, die
    • dauerhaft (>> regelmäßig, planmäßig, beabsichtigt),
    • selbständig (>> persönlich unabhängig, auf eigenes Risiko: in eigenem Name/in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung) und
    • mit Gewinnerzielungsabsicht (>> subjektives Gewinnstreben, mit Außenwirkung),
    ausgeübt wird. Im Ausschlussprinzip gelten alle Tätigkeiten, mit denen Einkünfte aus §§ 13 ff. EStG (Urproduktion, Land- und Forstwirtschaft), § 18 EStG (selbständige Arbeit/freiberufliche Tätigkeit), § 20 EStG (Kapitaleinkünfte), § 21 EStG (Vermitung unf Verpachtung) oder §§ 22 ff. EStG (sonstige Einkünfte) erzielt werden, nicht als gewerbliche Tätigkeiten.
  4. Das gezielte An- und Verkaufen von Waren ist stets gewerblicher Natur.
Gewerbefreiheit, Einschränkungen, Gewerbeanmeldung
  1. Die Gewerbefreiheit leitet sich aus Art. 12 GG ab und ist in § 1 GewO (Grundsatz der Gewerbefreiheit) verbrieft.
  2. Einschränkungen der Gewerbefreiheit ergeben sich per Gesetz Erlaubnispflicht, Sachkundeprüfungen, persönliche Zuverlässigkeit
  3. Jede Gewerbetätigkeit ist anzeigepflichtig (§ 14 GewO).
  4. Aus einer Gewerbetätigkeit ergeben sich mitunter Pflichtmitgliedschaften (z. B. bei Industrie- und Handelskammern, Berufsgenossenschaften, Berufsverbänden und Versicherungspflichten (z. B. Haftpflicht, Sozialversicherungspflicht).
Reisegewerbe, Reisegewerbekarte, reisegewerbekartenfreie Tätigkeiten
  1. Ein Reisegewerbe betreibt, wer ...
    • gewerbsmäßig,
    • außerhalb einer seiner Niederlassungen (§ 4 Abs. 3 GewO) oder auch bei Ermangelung einer solchen
    • Waren vertreibt oder kauft, Leistungen anbietet oder Bestellungen aufsucht (§ 55 Abs. 1 Nr. 1 GewO)
    • und dabei nicht aufgrund einer vorhergehenden Bestellung tätig wird
    • oder als Schausteller oder nach Schaustellerart fungiert (§ 55 Abs. 1 Nr. 2 GewO).
  2. Reisegewerbetreibende benötigen eine Reisegewerbekarte (§ 55 GewO), es sei denn, die Tätigkeit ist reisegewerbekartenfrei (§ 55a GewO).
  3. Für das Reisegewerbe gelten weitere Einschränkungen. Diese betreffen u. a. das Warensortiment bzw. Leistungsspektrum (§ 56 GewO).
Privatanbieter
  1. Private Anbieter sind im Umkehrschluss alle Teilnehmer, die sich nicht gewerblich (im Haupt- oder Nebengewerbe) betätigen.
  2. Private Anbieter erzielen u. U. gemäß § 22 Nr. 2 i. V. m. § 23 EStG (private Veräußerungsgeschäfte) sonstige Einkünfte im Sinne des Einkommensteuergesetzes.
  3. Private bieten auf einem Trödelmarkt "klassischerweise" Gebrauchsgegenstände aus ihrem Eigentum oder im Rahmen einer "Liebhaberei" erstellte Gegenstände an.
Liebhaberei
  1. Eine Liebhaberei stellt ein Hobby, also eine nichtberufliche Tätigkeit dar, das generell ohne Gewinnerzielungsabsicht betrieben wird.
  2. Einnahmen im Rahmen der Liebhaberei werden lediglich zur (teilweisen) Kompensation von im Zusammenhang stehenden Aufwendungen erzielt.


Weitere Hinweise
Warensortiment
  1. Einschränkungen des Warenangebots können sich durch Gesetze, ortnungsrechtliche Verbote, Bestimmungen des Veranstalters, betriebswirtschaftlichen bzw. individuellen Abwägungen ergeben (>> Gewerbeordnung, Waffengesetz, Betäubungsmittelgesetz, Gefahrstoffverordnung, Handwerksordnungen, Gaststättengesetz, Strafgesetzbuch, Hygieneverordnungen, sicherheitsrelevanten Bestimmungen, ...).
  2. Die Ausgestaltung des Sortiments kann auf eine gewerbliche Tätigkeit des Einzelnen schließen lassen, so beispielsweise ...
    • ein einheitliches oder sich stark ähnelndes Gesamtangebot,
    • das Feilbieten eines Produkts in einer größeren Anzahl (auch gebrauchte Waren),
    • das vorrangige Anbieten von Neuware,
    • ein gezielt beworbenes Sortiment (nicht im Zuge der Präsentation vor Ort, sondern generell), was markenidentitäre Überlappungen einschließt (d. h. das Anbieten von Markenprodukten nur eines Herstellers) oder
    • das vorherige Ankaufen von Gegenständen für den Verkauf (auch gebrauchte Einzelstücke, z. B. Antiquitäten).
Steuerangelegenheiten
  1. Welche Behörde in Steuerangelegenheiten sachlich und örtlich zuständig ist, ergibt sich anhand der Steuer- und Feststellungsart aus der Abgabenordnung (§§ 16 ff. AO).
  2. Grundlegend unterliegen alle natürlichen oder juristischen Personen in irgendeiner Art und Weise einer Steuerpflicht.
  3. Der Gewerbebetrieb eines Gewerbetreibenden ist Steuergegenstand der Gewerbesteuer bzw. Gewerbeertragsteuer. Folglich sind alle, die gewerblich tätig sind, gewerbesteuerpflichtig. Die Höhe der zu entrichtenden Gewerbesteuer hängt u. a. ab
    • vom Gewerbeertrag (Gewinn),
    • von Hinzurechnungen und Kürzungen zur Ermittlung der objektiver Ertragskraft,
    • von der Abzugsfähigkeit vergangener Gewerbeverluste,
    • von Freibeträgen,
    • von der gesetzlich festgeschriebenen Steuermesszahl und dem durch die jeweilige Gemeinde festgelegten Hebesatz.
  4. Auch wenn für kleinere Gewerbetreibende und wirtschaftliche Geschäftsbetriebe, die Gewerbesteuer u. U. nicht ins Gewicht fällt, ist man dem Finanzamt gegenüber erklärungspflichtig.
  5. Wer persönlich einkommensteuerpflichtig ist (§ 1 EStG und Einkünfte nach § 2 i. V. m. §§ 13 bis 24 EStG erzielt, ist dem Finanzamt gegenüber i. d. R. verpflichtet, eine Erklärung zu den Gewinn- und/oder Überschusseinküften abzugeben. Private Anbieter sollten die Regelungen zu den privaten Veräußerungsgeschäften (§ 22 Nr. 2 i. V. m. § 23 EStG) beachten!
  6. Bei u. a. Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und sonstigen juristischen Personen des privaten Rechts (z. B. Vereine) tritt die Körperschaftsteuer an die Stelle der Einkommensteuer. In ihrem Berechnungsschema finden sich viele Analogien zur Einkommensteuer und Gewerbesteuer wieder.
  7. Umsatzsteuer ist zu entrichten, wenn steuerbare (§ 1 UStG), nicht steuerfreie Umsätze getätigt werden. Umsätze sind steuerbar, wenn sie vom Unternehmer (§ 2 UStG) generiert werden. Auch unentgeltliche Lieferungen und Leistungen werden vom Umsatzsteuergesetz erfasst. Das Umsatzsteuergesetz legt der Besteuerung von nach außen gerichteten, nachhaltigen Tätigkeiten eine bloße Einnahmeerzielungsabsicht (nicht Gewinnerzielungsabsicht!) zugrunde. Für umsatzsteuerpflichtige Trödelmarktteilnehmer könnten die Kleinunternehmerregelung (§ 19 UStG) oder die Differenzbesteuerung § 25a UStG interssant sein. Bei Kleinunternehmern wird auf die Erhebung der Umsatzsteuer ggf. verzichtet.
Private Veräußerungsgeschäfte
  1. Trifft eine der nachfolgenden Regelungen zu, handelt es sich nach § 23 EStG) um private Veräußerungsgeschäfte:
    • Zwischen Anschaffung und Veräußerung des Wirtschaftsguts liegt weniger als ein Jahr. Es sei denn, es handelt sich um Gegenstände des täglichen Bedarfs. Dies sind lebensnotwendige, schnell umschlagende Impulskauf-Konsumgüter.
    • Zwischen Anschaffung und Veräußerung des Wirtschaftsguts liegen keine zehn Jahre, sofern der Gegenstand als Einkommensquelle genutzt und mit dem zumindest im Kalenderjahr der Veräußerung Einkünfte erzielt wurden.
    • Die Veräußerung geht dem Erwerb des Gegenstands zeitlich voraus.
  2. Die Überführung von Gegenständen aus dem Betriebs- in das Privatvermögen gilt in diesem Sinne als Anschaffung.
  3. Es gilt, ...
    • dass sich ein "Gewinn", wie bei Überschusseinkünften üblich, aus der Verrechnung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie den Werbungskosten mit dem Veräußerungspreis ergibt.
    • dass sich bei der Gewinnberechnung einzubeziehende originäre Anschaffungs- oder Herstellungskosten um den Betrag mindern, der durch Abschreibungen während einer vorangegangenen betrieblichen Nutzung geltend gemacht wurde. Gleiches gilt, sofern zuvor für den Gegenstand Abschreibungen bei der Einkünfteermittlung im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 4 - 7 EStG berücksichtigt wurden.
    • dass Verluste aus einem solchen lediglich mit Gewinnen aus anderen privaten Veräußerungsgeschäften desselben Kalenderjahres ("horizontale Verrechnung") ausgeglichen werden dürfen. Eine darüber hinausgehende "vertikale Verrechnung" - also mit anderen Einkunftsarten - ist nicht zulässig.
    • dass Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften die Einkünfte des zeitlich vorangegangenen oder der nachfolgenden Veranlagungszeiträume mindern. Der Verlustabzug (§ 10d EStG) ist wiederum nur auf Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften beschränkt. Der "Verlustrücktrag" (§ 10d Abs. 1 EStG) stellt eine Kann-Regelung dar, ist zeitlich auf das direkt vorangegangene Kalenderjahr begrenzt. Der nachrangige "Verlustvortrag" (§ 10d Abs. 2 EStG) ist unter Beachtung der Höchstgrenzen in den nachfolgenden Veranlagungszeiträumen vorzunehmen. Sich nach dem Abzug wiederum ergebene Verluste werden so, theoretisch zeitlich unbegrenzt, weiter "mitgenommen".
    • eine Steuerfreigrenze in Höhe von unter 600 Euro pro Kalenderjahr. Das heißt, dass Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften unter 600 Euro einkommensteuerfrei bleiben. Werden Gewinne in Höhe von 600 Euro oder mehr im Kalenderjahr erzielt, so sind sie komplett einkommensteuerpflichtig.
Gewährleistung/Mängelhaftung
  1. Gesetzliche Gewährleistungsansprüche können durch Verbaucher innerhalb von zwei Jahren (§ 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB) geltend gemacht werden.
  2. Die Frist für Mängelansprüche (§§ 437 ff. BGB, z. B. Umtausch) ist bei gebrauchten Waren gemäß § 476 Abs. 2 BGB) auf ein Jahr verkürzbar.
  3. Private Verkäufer können sich vom Gewährleistungsrisiko per Haftungsauschluss befreien. Unternehmern ist der Haftungsausschluss nur gegenüber anderen Unternehmern gestattet (§ 377 HGB).
  4. Die Klausel "Gekauft, wie gesehen!" ist unzureichend, da sich der Verkäufer dadurch lediglich für offensichtliche Mängel freistellt. Die Formulierung "Keine Garantie!" geht völlig ins Leere, da es sich bei den Begriffen Gewährleistung und Garantie um zwei verschiedene Dinge handelt. Während die Gewährleistung gesetzliche Vorgaben umfasst, ist die unabhängig davon erklärte Garantie (§ 443 BGB) des Herstellers/Verkäufers eine freiwillige Sache. "Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft!“ ist hingegen zweckerfüllend. Damit werden auch Ansprüche, die sich auf Mängel (Sach-/Rechtsmängel) beziehen, die erst nach der augenscheinlichen Begutachtung der Ware erkannt werden bzw. auftreten, ausgeschlossen. Von Ansprüchen aus Mängeln, die arglistig verschwiegen wurden (§ 123 BGB), kann man sich nicht befreien.
  5. Die Verkürzung der Gewährleistungsfrist bzw. der Haftungsausschluss ist nicht zwingend auf die Verjährung(sfristen) von Ansprüchen (§§ 194 ff. BGB, bei Mängelansprüchen aus Kaufverträgen: § 438 BGB). Nach europäischer Auffassung hat ein Käufer innerhalb der gegebenen Verjährungsfrist Zeit, einen binnen der Gewährleistungsfrist erkannten oder auftretenden Mangel zu beanstanden.


Hinweis:
In unserer Marktordnung (pdf) finden Sie alle relevanten Punkte für eine Teilnahme am "Kleinleipischer Trödelforum" bzw. "Kleinleipischer Basar - von und für Kinder und Jugendliche" zusammengefasst.